Sitzung vom 07.05.2019

 

Vor Eintritt in die Tagesordnung würdigte Bürgermeister Mathias Stölzle kurz den „halbrunden“ Jahrestag der Gemeinderatskollegen Ernst Ederle, Thomas Franke, Joachim Graf, Bernd Kammerlander, Stefan Klier, Georg Moll und Tobias Schmid, die nun seit 5 Jahren am Ratstisch sitzen und die Belange der Bürgerschaft mit großem Engagement vertreten. Einen besonderen Jahrestag kann dieser Tage Gemeinderat Johann Ott begehen, der auf sagenhafte 35 Jahre Mitgliedschaft im Gremium zurückblicken kann.

 

Bebauungsplan „Am Wiesenfeld“

Im Oktober 2018 hat der Gemeinderat das Aufstellungsverfahren für den Bebauungsplan „Am Wiesenfeld“ in Ingstetten auf den Weg gebracht. Im Rahmen des Verfahrens sind sowohl aus der Bürgerschaft als auch von zahlreichen Trägern öffentlicher Belange Stellungnahmen eingegangen, die Architekt Gerhard Glogger dem Gemeinderat vorgestellt und erläutert hat. Das Gremium hat die Stellungnahmen einzeln abgewogen und beschlussmäßig behandelt. Der Bebauungsplan wird nun unter Einarbeitung der gefassten Beschlüsse fortgeschrieben und dann nochmals öffentlich ausgelegt sowie den Trägern öffentlicher Belange zur Stellungnahme übersandt.

 

Straßenplanung „Am Wiesenfeld“

Für das künftige Baugebiet in Ingstetten hat das Ingenieurbüro Sweco GmbH verschiedene Varianten für den Straßenausbau ausgearbeitet. Der Gemeinderat hat sich nach kurzer Diskussion dafür ausgesprochen, die neu zu errichtende Erschließungsstraße – die ausschließlich dem Anliegerverkehr dienen wird – als gemischte Verkehrsfläche für alle Verkehrsteilnehmer in einer Ausbaubreite von 5,50 Metern aufgelockert durch Sraßenbegleitgrün vorzusehen. Die Straßen „Am Wiesenfeld“ wird in der jetzigen Ausbauqualität mit einem einseitigen Gehweg weitergeführt.

 

Bauvorhaben

Einer Bauvoranfrage zur Errichtung eines Wohnhauses mit fünf Wohneinheiten im Amselweg 10 im Baugebiet „Biberach Nr. 2 Nordwestlicher Ortsrand“ konnte nicht zugestimmt werden, da das Vorhaben den Grundzügen des der Festsetzungen des Bebauungsplanes widerspricht. Dem Bauwerber wird aber angeboten, ein Verfahren zur Änderung des Bebauungsplanes einzuleiten.

Die Errichtung eines Wohnhauses mit 5 Wohneinheiten im Geranienweg 19 in Schießen hat den Gemeinderat schon wiederholt beschäftigt. Nach der Beschlussfassung in der Sitzung des Gemeinderates vom 16. April hat der Bauwerber diesen Antrag zurückgezogen und nun durch eine alternative Planung ersetzt – das Vorhaben wird nun ohne Tiefgarage umgesetzt, alle erforderlichen Stellplätze werden auf dem Grundstück angelegt. Der Gemeinderat hat dem Vorhaben unter Auflagen zugestimmt.

Bereits im Juli 2018 hat der Gemeinderat den Bau eines Mehrfamilienhauses mit 5 Wohneinheiten in Biberach, Fasanenweg 1, genehmigt. Das Landratsamt hat im Rahmen der Bearbeitung noch Planänderungen gefordert. Der Gemeinderat hat die Planung erneut gebilligt und die erforderlichen Befreiungen erteilt.

Für den Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage in Schießen, Begonienweg 32, sind ebenfalls Befreiungen von den Festsetzungen des Bebauungsplanes „Dorngraben II“ erforderlich. Der Gemeinderat hat dem Vorhaben zugestimmt.

Ebenso wurde der Bauantrag zur Errichtung einer Wildkammer in Roggenburg, Postweg 2, genehmigt.

 

Bestellung zur Standesbeamtin

Seit rund einem Jahr ist Frau Angela Kriener in der Gemeindeverwaltung Roggenburg tätig. Ihre bisherigen Aufgabenbereiche umfassten insbesondere die Verwaltung der Gemeindekasse, die Sachbearbeitung im Bürgerbüro, Rentenangelegenheiten und vieles andere mehr. Im Frühjahr hat sie nun ergänzend die Ausbildung zur Standesbeamtin erfolgreich absolviert. Der Gemeinderat hat beschlossen Frau Kriener ab 1. Juni zur weiteren Standesbeamtin für das Standesamt Roggenburg zu bestellen.

 

 

Im nichtöffentlichen Teil hat der Gemeinderat sich erneut mit der Installation von Photovoltaikanlagen zur Eigenstromversorgung bei den gemeindlichen Kläranlagen befasst. Ferner hat er der Aufnahme eines langfristigen Darlehens in Höhe von 1,3 Millionen Euro zur Finanzierung der Ertüchtigung der Wasserversorgungseinrichtung Roggenburg beschlossen. Der Zuschlag ging an einen äußerst zinsgünstigen Förderkredit „Infrakredit Kommunal“ an die LfA Förderbank Bayern.

 

 

drucken nach oben