Sag’s mit fairen Rosen - Wertschätzung zeigen und fair handeln

Faire-Rosen-Aktion

Eine Rose sagt mehr als tausend Worte. Sie dient als Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung, als kleine Aufmerksamkeit und natürlich als Symbol der Liebe. Werte, wie beispielsweise Anerkennung, sollten auch beim Anbau der beliebten Blumen gelten. Doch die Realität in den Anbauländern von Rosen sieht leider oft anders aus. Sie kommen meist aus Ostafrika, wo viele Pflückerinnen auf den Rosenfarmen in Kenia, Äthiopien und Tansania unter schlechten Bedingungen, wie fehlende Arbeitsverträge oder mangelnder Arbeitsschutz arbeiten müssen.


Dass es anders geht, darauf macht jährlich die Aktion „Flower Power – Sag’s mit fairen Blumen“ von Fairtrade aufmerksam und Roggenburg hat mitgemacht. Die Gemeinde Roggenburg rückte so Frauenrechte in den Fokus und hat am 12.03.2022 in Zusammenarbeit mit dem Bildungszentrum für Familie, Umwelt und Kultur am Kloster Roggenburg faire Rosen vor der Bäckerei Hörmann verteilt.


Durch den fairen Handel ist es den Blumenarbeiterinnen möglich, ihre Rechte und die eigene Arbeits- und Lebenssituation zu verbessern. Bereits ein Drittel der Rosen, die hierzulande verkauft werden, tragen das Fairtrade-Siegel. Darüber konnten sich die Bürgerinnen und Bürger an der Rosenstation informieren.

 

Fairtrade-Town Gemeinde Roggenburg geht als Vorbild voran

Seit Sommer 2021 ist Roggenburg ausgezeichnete Fairtrade-Town Gemeinde und setzt sich auf lokaler Ebene für faire globale Handelsbedingungen ein. Die Fairtrade -Aktion „Flower Power“ war zugleich Anlass, in der Pandemie etwas Farbe und Freude zu verbreiten: „Es sollte eine kleine Aufmerksamkeit für die Bürgerinnen und Bürger sein und gleichzeitig wollten wir ein Zeichen setzen, dass wir als Fairtrade-Gemeinde auch in Pandemiezeiten aktiv bleiben.“ so Dörte Fischer als Sprecherin der Steuerungsgruppe Fairtrade Town Gemeinde Roggenburg.

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