Gesundheitsamt Neu-Ulm ordnet das Abkochen von Trinkwasser an!

Keime im Trinkwasser - Abkochgebot

Wichtige Mitteilung für alle betroffenen Haushalte!

Das Wappen von Roggenburg

Das Trinkwasser in den Gemeindeteilen Biberach, Schießen und Unteregg (nicht betroffen: Ingstetten, Meßhofen, Roggenburg und Schleebuch) weist bakterielle Verunreinigungen mit Fäkalkeimen auf. Bitte beachten Sie unbedingt die folgenden Anweisungen des Gesundheitsamtes Neu-Ulm:

 

  • Trinken Sie Leitungswasser nur abgekocht.
  • Abkochen ist ebenso notwendig für: Zubereitung von Nahrung, Kaffee-/Tee-Kochen, Waschen von Obst/Gemüse/Salat, Geschirrspülen von Hand, Wassersprudler, Eiswürfelzubereitung, Lösen von Medikamenten, Zähneputzen, Mundduschen.
  • Trinkwasserspender an der Wasserleitung sind abzuschalten.
  • Wenn Sie nicht abkochen wollen, verwenden Sie abgepacktes Wasser.
  • Offene Wunden sind ggf. mit sterilen Wundspüllösungen zu behandeln.
  • Lassen Sie das Wasser einmalig sprudelnd aufkochen und dann langsam über mindestens 10 Minuten abkühlen. Die Verwendung eines Wasserkochers ist aus praktischen Gründen zu empfehlen.

 

  • Abkochen ist nicht notwendig für: Händewaschen, Duschen, Baden, Toilettenspülung, Wäschewaschen in der Waschmaschine, Geschirrspülen mit Spülmaschine

 

Wir informieren Sie, sobald das Trinkwasser wieder einwandfrei ist.

 

Hinweis: Auf Anordnung des Gesundheitsamtes Neu-Ulm wird das Trinkwasser für die betroffenen Ortsteile zum Schutz der Bevölkerung vorerst gechlort.

 

Falls Sie Fragen haben, rufen Sie uns an:

 

Herr Dieter Kohlmann – Tel. (0173) 9407812  

Herr Axel Schettler      – Tel. (0172) 5663367

 

Wo kommt die Keimbelastung her? Momentan gehen wir davon aus, dass die Verunreinigung vom Brunnen in Biberach eingetragen worden sind - eventuell eine Folgeerscheinung der heftigen Niederschläge in diesem Sommer. Über den neuen Hochbehälter wurde das verunreinigte Trinkwasser in die Ortsteile Biberach, Schießen und Unteregg verteilt. 

 

Seitens der Gemeinde Roggenburg wurden in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt alle erforderlichen Schritte unternommen, so ist der Brunnen Biberach längst vom Netz, der erste Hochbehälter ist bereits gereinigt und desinfiziert, der zweite wird hierfür vorbereitet. Allerdings sind die Keime in Teile des Trinkwassernetzes gelangt, so dass die nun angeordneten Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung umzusetzen sind.

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