Biberach

Luftaufnahme Biberach - von Wolfgang Meichelböck

Biberach besteht aus zwei voneinander getrennten Teilen. Auf der Hochfläche hinter der Kirche stand sicher einmal eine nicht unbedeutende Burg. Durch Käufe und Schenkungen brachte das Kloster Roggenburg den Ort im Laufe des 13. und 14. Jahrhunderts ganz in seinen Besitz. 1490 wurden im Dorf 58 Feuerstätten gezählt, um 1820 umfasste es 64 Häuser mit 359 Bewohnern. Heute leben hier über 730 Einwohner.


Grossansicht in neuem Fenster: Kirche St. Sebastian in BiberachDie Pfarrei Biberach wurde 1398 dem Kloster Roggenburg inkorporiert. Nach der Säkularisation des Klosters wurde Biberach 1804 wieder als selbständige Pfarrei organisiert.


Die Pfarrkirche St. Sebastian und Ottilia mit gotischem Chor und Sattelturm erhielt 1787 unter Abt Gilbert Scheurle von Roggenburg ihre heute frühklassizistische Ausstattung von der Stukkatorenfamilie Hölzle in Kemnat und dem Maler Konrad Huber in Weißenhorn.


Eine Schule wird am Ort erstmals 1770 erwähnt, ein eigenes Schulhaus besteht seit 1829.



 

Kapelle bei WenendenAn der Straße nach Weißenhorn auf der Höhe des Talrandes mit weitem Blick ins Bibertal liegt der Hof Wenenden.


Der zur Gemeinde Biberach gehörige, 1825 auch dorthin eingepfarrte Hof Dirrfelden liegt südwestlich von Biberach auf dem bewaldeten Höhenrücken zwischen Biber- und Rothtal.

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