Ertüchtigung Wasserversorgung

Logo mit Wappen

Das größte gemeindliche Infrastrukturprojekt ist derzeit die Ertüchtigung der Trinkwasserversorgung mit dem Bau eines zentralen Hochbehälters und neuen Leitungen von den Trinkwasserbrunnen Biberach und Schießen direkt zum Hochbehälter und neuen Versorgungsleitungen in die Ortsnetze. Das Bauvorhaben wurde mit dem Ersten Spatenstich Anfang November 2018 begonnen. Das erste Gewerk – die Erd- und Betonarbeiten - ist Ertüchtigung der Wasserversorgung mit dem Bau eines neuennahezu fertig gestellt. Die Baumaßnahmen werden ihren Schwerpunkt im Jahr 2019 finden und im Jahr 2020 wohl fertiggestellt werden können.

 

Nach der aktualisierten Kostenberechnung belaufen sich die Investitionskosten für die Gesamtmaßnahme auf über 3,4 Millionen Euro netto. Durch die erfreuliche Änderung der „Richtlinie für Zuwendungen zu wasserwirtschaftlichen Vorhaben“ zum 1.11.2018 ist für dieses ehrgeizige Projekt nun auch eine staatliche Zuwendung möglich – nach den bisherigen Richtlinien hätte die gesamte Investition ohne jegliche staatliche Förderung abgewickelt werden müssen. Das Wasserwirtschaftsamt Donauwörth hat uns mittlerweile eine Zuwendung von knapp 1,1 Mio € in Aussicht gestellt.

 

Durch die staatliche Zuwendung verringert sich der ungedeckte Finanzbedarf auf etwas über 2,3 Millionen Euro. Bereits im Sommer 2017 hat der Gemeinderat beschlossen, diese große Investitionen zur Hälfte über die laufenden Verbrauchsgebühren und zur Hälfte über Ergänzungsbeiträge zu finanzieren.

 

Hier kommen auf alle Grundstückseigentümer Belastungen in Form von Ergänzungsbeiträgen zu. Der Gemeinderat wird dazu im Laufe des Jahres die erforderliche Ergänzungsbeitragssatzung diskutieren und beschließen. Nach dem aktuellen Stand der Dinge muss ein erster Abschlag bereits im Jahr 2019 eingehoben werden.

 

Die Einrechnung des 50 %-Anteils in die Gebührenfinanzierung schlägt sich nun in der drastischen Erhöhung der Trinkwassergebühren nieder. Verschärfend wirkt sich der Strukturwandel in der Landwirtschaft aus – immer mehr Ställe stehen leer und landwirtschaftliche Betriebe als Großverbraucher fallen zunehmend weg.

 

Die neue Gebühr für den Bezug von Trinkwasser für die Jahre 2019 bis 2021 musste nun auf 2,18 € zzgl. MWSt (7 %) - also auf 2,33 € für den privaten Endkunden – festgesetzt werden.

drucken nach oben