Bebauungsplan "Am Wiesenfeld" - erneute Auslegung

Baugebiet Am Wiesenfeld

Bekanntmachung

über die Aufstellung eines Bebauungsplanes und die Beteiligung

der Öffentlichkeit gemäß § 13 Abs. 2

i.V.m. § 4a Abs. 3 BauGB zum 2. Entwurf

 

Bebauungsplan “Am Wiesenfeld“ OT Ingstetten

der Gemeinde Roggenburg

 

Der Gemeinde Roggenburg hat in der Sitzung am 09.10.2018 beschlossen, den Bebauungsplan “Am Wiesenfeld“ OT Ingstetten der Gemeinde Roggenburg für ein „Allgemeines Wohngebiet“ und ein „Dorfgebiet/Mischgebiet“ nach § 13b BauGB "Einbeziehung von Außenbereichsflächen in das beschleunigte Verfahren" aufzustellen. Der Bebauungsplan wird im beschleunigten Verfahren ohne Durchführung einer Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB aufgestellt.

 

Der Geltungsbereich umfasst folgende Grundstücke der Gemarkung Ingstetten:

 

  • vollständig folgende FlNrn 154; 189/1; 189/2; 191/1; 191/2
  • teilweise folgende FlNrn 133/2; 140/3; 142; 168/1; 187/1; 189; 190

 

Das Plangebiet befindet sich im südlichen Ortsbereich von Ingstetten der Gemeinde Roggenburg. Das Plangebiet ist umgeben von bestehenden Bebauungen und dient der Baurechtsschaffung für neue Wohnbauflächen (allgemeines Wohngebiet und Dorfgebiet Mischgebiet gemäß Baunutzungsverordnung).Die Aufstellung des Bebauungsplans erfolgt im vereinfachten Verfahren gemäß § 13 BauGB in Verbindung mit §13a Abs. 1 und 2 sowie §13b Einbeziehung von Außenbereichsflächen in das beschleunigte Verfahren des Baugesetzbuches (BauGB). Entsprechend der Regelung des § 13 Abs. 2 BauGB wird von der frühzeitigen Erörterung und Unterrichtung der Öffentlichkeit nach § 3 Abs. 1 BauGB und der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange nach § 4 Abs. 1 BauGB abgesehen. Im vereinfachten Verfahren wird von der Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB, von dem Umweltbericht nach § 2a BauGB, von der Angabe nach § 3 Abs. 2 Satz 2 BauGB, welche Arten umweltbezogener Informationen verfügbar sind, sowie von der zusammenfassenden Erklärung nach § 10a Abs. 1 BauGB abgesehen.

 

Mit den Planungsleistungen wurde das Architekturbüro Glogger, Balzhausen, beauftragt.

 

Der 2. Entwurf des Bebauungsplans mit Satzung und Begründung in der Fassung vom 07.05.2019 sowie mit dem Fachbeitrag Artenschutz - Relevanzbegehung zum speziellen Artenschutz nach § 44 (1) BNatSchG vom 05.04.2019 liegt gemäß § 13 Abs. 2 i.V.m. § 4a Abs. 3 BauGB in der Zeit

 

vom 27.05.2019 bis 12.06.2019

 

bei der Gemeindeverwaltung Roggenburg, Prälatenhof 2, 89297 Roggenburg, Zimmer 11, während der Dienststunden öffentlich zur Einsichtnahme aus.

Der Inhalt dieser Bekanntmachung und die o.g. Unterlagen des zweiten Entwurfs (Satzung, Begründung und Fachbeitrag Artenschutz) sind während der o.g. Frist zusätzlich in das Internet eingestellt (Download am Seitenende).

 

Es sind folgende Art umweltbezogener Informationen verfügbar:

 

Schutzgut

Art der vorhandenen Information

Mensch

· Darstellungen in der Begründung

· Stellungnahme des Landratsamtes Neu-Ulm vom 15.11.2018

Tiere

· Darstellungen in der Begründung

· Stellungnahme des Landratsamtes Neu-Ulm vom 15.11.2018

· dem Fachbeitrag Artenschutz - Relevanzbegehung zum speziellen Artenschutz nach § 44 (1) BNatSchG vom 05.04.2019

Natur und Landschaft

· Darstellungen in der Begründung

· Stellungnahme des Landratsamtes Neu-Ulm vom 15.11.2018

· dem Fachbeitrag Artenschutz - Relevanzbegehung zum speziellen Artenschutz nach § 44 (1) BNatSchG vom 05.04.2019

Boden

· Darstellungen in der Begründung

· Stellungnahme Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten vom 08.11.2018

Wasser

· Darstellungen in der Begründung

· Stellungnahme des Landratsamtes Neu-Ulm vom 15.11.2018

Kultur- und sonstige Sachgüter

· Darstellung in der Begründung

Wechselwirkungen

· Darstellungen in der Begründung

 

Aufgrund der Regelungen des § 4a Abs. 3 BauGB wird bestimmt, dass Stellungnahmen nur zu den geänderten oder ergänzten Teilen abgegeben werden können.

 

Während der Auslegungsfrist können Stellungnahmen abgegeben werden und es besteht die Möglichkeit der Erörterung der Planung. Es wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen während der Auslegungsfrist bei der Beschlussfassung unberücksichtigt bleiben können und ein Normenkontrollantrag zum Bayerischen Verwaltungsgerichtshof (§ 47 Verwaltungsgerichtsordnung – VwGO) unzulässig ist, soweit damit Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.

 

 

Roggenburg, den 15.05.2019

 

Gemeinde Roggenburg

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