Baustellenbesichtigung Neubau Hochbehälter

Baustelle Trinkwasserhochbehälter

Gemeinderat und Fachbehörden konnten sich bei einer Besichtigung der aktuellen Baustelle der Gemeinde Roggenburg „Errichtung Trinkwasserhochbehälter“ einen detaillierten Eindruck zum Stand der Bauarbeiten verschaffen.

 

Aus 12 Tonnen Edelstahl werden derzeit 2 Tankbehälter mit einem Fassungsvermögen von jeweils 600 Kubikmeter geschweißt. In einem komplexen, nahezu vollautomatischen Fertigungsprozess wird aus 4 mm starken Blechrollen Meter für Meter derzeit der erste Tank gefertigt.

 

Dass dabei höchste Anforderungen an Präzision und Fertigungskunst gestellt werden verdeutlichte Otto Pollini als Vertreter der ausführenden Fachfirma Hydro-Elektrik aus Ravensburg anschaulich direkt am Fertigungsprozess – pro Behälter müssen 700 m Schweißnaht hergestellt werden. Geschäftsführer Uli Pühler vom planenden Ingenieurbüro Wassermüller Ulm GmbH führte aus: „Am Ende schaffen wir hier Tankanlagen mit einem Inhalt von 140.000 herkömmlichen Mineralwasserkisten“.

 

Roggenburg ist ein besonderes Vorbild für viele Wasserversorger in der Region, ist sich Dr. Martin Küfer, Fachbereichsleiter des Öffentlichen Gesundheitsdienstes im Landkreis Neu-Ulm, sicher. Das Gesundheitsamt überwacht die kommunalen Wasserversorgungseinrichtungen engmaschig und konsequent und freut sich, dass Gemeinde und Gemeinderat sich derzeit intensiv um eine Verbesserung der Trinkwasserversorgung einsetzen. Auch Armin Wiesmüller, zuständiger Fachbereichsleiter des Wasserwirtschaftsamtes Donauwörth, ist dankbar, dass die Gemeinde Roggenburg die bestehenden Defizite aktiv angeht und die Trinkwasserversorgung für viele Jahrzehnte zukunftsfähig aufstellt.

 

„Diese Tankanlagen werden auch in 70 Jahren und darüber hinaus noch voll funktionsfähig sein – Edelstahl ist der perfekte Werkstoff für eine hygienisch einwandfreie Bevorratung des wichtigsten Lebensmittels überhaupt“, so informiert Otto Pollini die Mitglieder des Gemeinderates und bestärkt alle Beteiligten, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

 

Bürgermeister Mathias Stölzle dankte den Akteuren des ambitionierten Projektes für Ihren Einsatz und wünscht auch dem weiteren Fortgang der Arbeiten einen guten und unfallfreien Verlauf.

drucken nach oben