Mehr Geld vom Staat für Ökoheizungen

Die Gemeinde Roggenburg informiert in Zusammenarbeit mit der Regionalen Energieagentur Ulm.

 

 

Seit 1. April gelten für Hauseigentümer verbesserte Förderrichtlinien

 

Wer seine Heizung auf erneuerbare Energien umstellt, bekommt seit 1. April deutlich mehr Zuschüsse vom Staat, meist einige hundert Euro zusätzlich. Insgesamt liegen 300 Millionen Euro im Fördertopf.

 

Pelletöfen, solarthermische Anlagen zur Heizungsunterstützung, Erdwärmepumpen - neue, energieeffiziente Heizmethoden schonen die Umwelt und entlasten dank geringerer Energiekosten schnell den Geldbeutel des Hauseigentümers, teilt Roland Mäckle von der Regionalen Energieagentur Ulm mit. Damit sich die Investition in Ökoheizungen noch mehr lohnt, hat der Bund zum 1. April die Fördersätze in fast allen Bereichen verbessert. Vergeben werden die Zuschüsse vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Das Programm soll dazu beitragen, dass bundesweit der Anteil erneuerbarer Energien am gesamten Heizenergieverbrauch bis 2020 von jetzt zehn auf dann 14 Prozent steigt.

 

Neu ist beispielsweise, dass Solaranlagen zur reinen Warmwasserbereitung wieder gefördert werden und zwar mit 500 Euro. Unterstützt die solarthermische Anlage die Heizung, gibt es statt 1500 Euro mindestens 2000 Euro. Zuschüsse gibt es nun auch für die nachträgliche Optimierung einer bereits geförderten Anlage und für einen einmaligen Qualitätscheck einer Wärmepumpe.

 

Wie sehr sich das neue Förderprogramm lohnt, zeigt sich bei auch Pelletheizungen: Die Basisförderung steigt um 600 Euro auf 3000 Euro, bei Kesseln mit Pufferspeichern auf 3500 Euro. Die Umstellung auf Wärmepumpen wird je nach Leistung und Typ der Wärmepumpe mit mindestens 1300 Euro bezuschusst.

 

Die neuen Richtlinien des Programms finden sich im Internet unter www.bafa.de/bafa/de/energie/erneuerbare_energien

 

 

 

 

Kontakt

Regionale Energieagentur Ulm

Olgastraße 95, 89073 Ulm
Tel. 0731-173270
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www.regionale-energieagentur-ulm.de

 

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